Virtualisierung mit VirtualBox – Teil 1
Der folgende Testbericht stammt von meinem Kollegen „Andi“. Er hat mir freundlicherweise erlaubt, seinen Bericht aus unserem securITy-dome.eu Forum zu veröffentlichen! Im Forum finden Sie noch mehr Testberichte zu unterschiedlichen Programmen. Eine Anmeldung lohnt sich also auf jeden Fall! Das Forum finden Sie hier --> http://www.security-dome.eu/forum/pA/
Ich möchte mich recht herzlich für die Arbeit, die hinter einem solchen Test steckt und auch für die Screenshots bei „Andi“ bedanken!
Themen dieses Berichts (was Sie erwartet):
Grundlegende Informationen zur VirtualBox von Innotek
Hier der Originalbericht von „Andi“ zur VirtualBox Version 1.3.8
Die Innotek VirtualBox --> Installation / Erste Schritte / Erstellung eines virtuellen Systems
Anmerkung
Interne Links
Externe Links
Grundlegende Informationen zur VirtualBox von Innotek:
VirtualBox ist eine kostenlose Open Source Virualisierungslösung, die unter GNU General Public License (GPL) steht.
Hier der Originalbericht von „Andi“ zur VirtualBox Version 1.3.8:
Die Innotek
VirtualBox:
Installation:
Die
Installation dieses Programms läuft eben so ab, wie man es von
Windows gewohnt ist.
Man wählt einen Speicherort, ebenso die
zu installierenden Komponenten und los geht es.
Während der
Installation wird man von 2 Meldungen seitens Windows XP
unterbrochen, in denen bemängelt wird, VirtualBox sei nicht
kompatibel und habe den Windows-Logo-Test nicht bestanden.
Nach
der Installation ist ein Neustart fällig.
Nachteilig hierbei
ist, das das komplette Programm nur mit englischer Oberfläche
daher kommt. 
Erste Schritte:
Ein Desktop-Icon sucht man nach
der Installation erst mal vergebens, jedoch ist das Programm leicht
über Start --> Programme auffindbar und kann von dort aus
gestartet werden, bzw man zieht sich das Icon von dort auf den
Desktop.
Das erste Fenster, welches sich dem Benutzer bietet,
zeigt sich recht übersichtlich.
Was mir zuerst ins Auge
fiel, ist der Button „Snapshots“.
Einzig
funktionsfähig zu diesem Zeitpunkt ist der Button „New“,
unter welchem man ein neues virtuelles System erstellen kann. 
Erstellung eines virtuellen Systems:
Nach einem beherzten Klick auf
„New“ zeigt sich das nächste Fenster, in welchem
einige Angaben gemacht werden müssen.
So wird dort der Name
des virtuellen Computers erfragt und das zu installierende
Betriebssystem.
Zur Auswahl stehen hierbei:
DOS, Windows
3.1,Windows 95, Windows 98, Windows ME, Windows NT 4, Windows 2000,
Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, OS/2 Warp 3, OS/2
Warp 4, OS/2 Warp 4.5, Linux 2.2, Linux 2.4, Linux 2.6, Free BSD,
Open BSD, Net BSD, Netware, Solaris, L4. 
Ich entscheide mich für
Windows XP.
Im nächsten Fenster werde ich darum gebeten,
Arbeitsspeicher für das virtuelle System zur Verfügung zu
stellen.
Voreingestellt war hier 192 MB, welches ich aber auf 512
MB erhöht habe. 
Im darauf folgenden Fenster
namens „Virtual Disk Location and Size“ kann ich eine
Boot-Harddisk erstellen, bzw. eine vorhandene nutzen. Da ich noch
keine virtuelle Harddisk habe, muss ich eine erstellen. Nahe gelegt
wird mir eine Größe von 10 GB für die Boot Harddisk.
Jedoch lässt sich die Größe auch hier variieren.
Ich kann wählen, ob ich ein „fixed-size-Image“
(feste Größe auf der Host-Festplatte) oder ein
„dynamically expanding Image“ (Größe wächst
mit den Anforderungen bis zur eingestellten Größe mit.)
anlegen will.
Der Name meines virtuellen PC´s ist
im nächsten Auswahlfenster bereits vorhanden, sowie ein
Schieberegler, mit welchem ich die eben noch feste Größe
von 10 GB beliebig verändern kann.
Ich gebe meiner
virtuellen Maschine 15 GB.
Ebenso lässt sich hier der
Speicherort für die virtuelle Maschine festlegen, welcher
standardmäßig in C:/Dokumente und Einstellungen .... auf
der Systemfestplatte liegt.
Im letzten Fenster bekomme ich
meine gemachten Daten noch einmal angezeigt um sie überprüfen
zu können.
Danach heißt der Button unten nur noch
„Finish“. 
Fertig?
Nein, ein weiteres
Fenster ist noch da und heißt: „Create new virtual
Machine“
In einem Auswahlmenü ist die eben erstellte
Festplatte von 15 GB bereits angewählt.
Ein Klick auf „Next“
und auch hier werden mir meine bislang gemachten Angaben im nächsten
Fenster zur Kontrolle noch einmal vorgeführt.
Finish. 
Zurück zum ersten Fenster,
welches eben nur ein „New“ anzeigte.
Zur Auswahl
stehen nun auch noch Settings, in denen ich immer noch die
Größe des Arbeitsspeichers verändern kann. Des
weiteren können hier noch Floppy, CD/DVD, Audio, Network, USB
und Remote Display bearbeitet werden. 
Der nächste Button ist
selbsterklärend, heisst er einfach nur „Delete“
und löscht das virtuelle System.
Auch der Button danach
bedarf nicht viel Erklärung.
Er heisst einfach nur „Start“.
Dann folgt mein mutiger Klick auf „Start“.
CD
einlegen nicht vergessen.
Nun läuft die Installation
reibungslos und für meine Verhältnisse, bzw im Vergleich zu
„Microsoft Virtual PC 2007“ recht schnell.
Die
Installation verläuft fast so schnell wie auf einem normalen
System, trotz das ich nebenbei Arbeiten erledige.
Neustart des
installierten Systems erfolgt in Sekundenschnelle.
Als echten
Vorteil gegenüber „Microsoft Virtual PC 2007“ sehe
ich hierbei auch noch die einfache Konfiguration der Firewall auf dem
Host-System.
Kaum war Windows XP auf der Virtual Box gestartet,
so wurde auch bereits eine Regel erstellt, da XP sich Updates zog.
Die Regel umfasst dabei ausgehende Verbindungen für HTTP und
HTTPS.
Während diverser Neustarts des Gastsystems ist es
möglich, mittels F12 in die Bootoptionen von Innotek VirtualBox
Einblick zu erhalten.
Dieser Einblick fällt sehr spartanisch
aus.
Zur Auswahl stehen dann mittels betätigen einer Ziffer
auf der Tastatur:
1 Floppy
2 Hard Disk
3 CD Rom
4 Lan
0 Bootvorgang weiter führen.
Anlegen und löschen
von Snapshots sind denkbar einfach gestaltet.
Das Starten an
einem bestimmten Snapshot hingegen bereitet mir noch etwas Probleme.

Bis jetzt bin ich von
dieser Software sehr angetan und sie reicht meines Wissens nach für
eine Virtualisierung vollkommen aus.
Anmerkung:
Im zweiten Teil werden „Andi“ und „Prototyp“ noch näher auf die besagte Snapshot-Technik eingehen. Die Snapshot-Technik ist ein definierter Systemzustand, welchen man bei Problemen anwählen kann und das virtuelle System zu diesem Zeitpunkt wieder herstellt.
Weiterhin gibt es noch Informationen zu weiteren Einstellungen.
Interne Links:
Virtualisierung mit VirtualBox – Teil 1: dieser Bericht
Virtualisierung mit VirtualBox – Teil 2: http://www.security-dome.eu/Virtual_Box_Teil_2.html
Externe Links:
Homepage VirtualBox von InnoTek: http://www.virtualbox.org/
Weitere Informationen bzw. zur Diskussion dieses Beitrags besuchen Sie unser Forum – unter --> http://www.security-dome.eu/forum/pA/
Autor: Frank Richter
Co-Autor: Andi
Copyright: Frank Richter – securITy-dome.eu
Erstellungsdatum: 27.04.07
Letzte Aktualisierung: 21.05.07