The BAT! Voyager 3.86.3 als USB-Version
Mit freundlicher Genehmigung von meinem Kollegen „Braveheart“ darf ich diesen ausführlichen Testbericht des Mailprogramms „The BAT! Voyager“ in der USB-Version veröffentlichen.
Themen dieses Berichts (was Sie erwartet):
Allgemein
Wichtig
Im Detail
Fazit
Externe Links
Hier der Bericht von „Braveheart“:
Allgemein:
Ich
habe mich heute noch mal nach einer Alternative für den mobilen
Thunderbird E-Mailklienten umgeschaut.
Lange hatte ich auf
eine U3 Variante des The BAT! Voyagers gewartet, da ich dieses
hervorragende Mailprogramm in der Professional Version ausschließlich
auf meinen Rechnern nutze. Mangels der U3 Variante habe ich heute den
Voyager getestet, der für normale USB Flash Laufwerke konzipiert
wurde.
Wichtig:
The
Bat! Voyager lässt sich nur nutzen, wenn eine Pro Lizenz für
das Vollprogramm vorliegt !
Auch unter Einsatz eines U3 Stick
hat mich dieser mobile Klient wirklich begeistert !
Im
Detail:
Voyager lässt sich nicht in das U3
Launchpad aufnehmen, das ist auch nicht weiter schlimm.
Bekanntlich existieren auf dem U3 Stick zwei Partitionen (CD-Laufwerk und Wechseldatenträger), auf diese kann man ohne Start der U3 Applikationen weder mit dem Windows eigenen Explorer noch mit einem Dateimanager zugreifen.
Nach
dem Start des Launchpads ist dann der Zugriff auf das Wechsellaufwerk
möglich, hier liegen die verschlüsselten Apps Dateien der
U3 Anwendungen und ein Dokumentenordner. Dieses Wechsellaufwerk lässt
sich dann wie ein ganz normaler USB Stick nutzen.
Hier habe ich
einen separaten Ordner für das Voyager Programm angelegt. Dort
wird die *.exe Datei entpackt, nun lässt sich der E-Mailklient
einwandfrei starten.
Zuerst
muss ein Passwort vergeben werden, dann ein Masterpasswort. Mit einem
Klick lassen sich über die Wiederherstellungskonsole die
kompletten Einstellungen der The BAT! Applikation mittels einer
vorher angelegten Sicherungsdatei .tbk übernehmen.
Die
volle Funktionsbandbreite der Professional Version steht zur
Verfügung ! Sämtliche E-Mails werden verschlüsselt auf
dem Stick abgelegt.
Eine Synchronisation mit dem Vollprogramm ist jederzeit in beide Richtungen möglich.
Weiterhin habe ich probiert, über ein mögliches avast! Plugin für The BAT! eine Verknüpfung zum aktiv laufenden U3 Programm dieser Manufaktur herzustellen. Dieses hätte den Vorteil, dass das AV Programm nicht nur bei Abholung der Mails vom Server scannt, sondern innerhalb des Klienten selbst sowie einen Scan von ausgehendem Mailverkehr durchführen kann.
Funktioniert aber nicht - wahrscheinlich liegt dieses daran, dass in der U3 avast! Engine die .bav Datei fehlt, die eine direkte Schnittstelle zum Voyager Programm herstellen könnte.
Ich habe mal versucht über „Heise“ mir ein paar Virentestmails zu senden, leider wird dieses von meinen Providern im Keim erstickt, keine Testmail kam beim Klienten an, wird alles bereits auf den Mailservern abgeblockt.
Der ausgehende Mailverkehr wird auch bei den erforderlichen Einstellungen unter Einbindung des separaten Plugins nicht von der U3 avast! Engine gescannt, da beschriebene .bav Datei fehlt.
Soweit ich es feststellen konnte, bleiben nach Beendigung des Voyagerprogramms keine temporären Rückstände auf dem Wirtsrechner zurück. Es kann aber auch daran liegen, dass sich Voyager einiger Verzeichnisse des The Bat! Professional Programms bedient. Leider kann ich das in der Tiefe nicht weiter verifizieren, da eben auf allen Rechner The BAT ! läuft.
Zu meiner persönlichen Sicherheit habe ich auf dem U3 Stick jedenfalls auch den Digital File Shredder „on board“, den setze ich grundsätzlich nach jedem einstöpseln des Sticks auf einem fremden Rechner ein. Der schickt alle temporären Dateien durch siebenfaches überschreiben ins „Nirwana“.
Fazit:
Insgesamt
eine tolle Sache, alleine der volle Funktionsumfang des gewohnten
E-Mailklienten auf dem Stick an Bord zu haben sowie die bestmögliche
Synchronisationsoption sind einfach genial.
Weiterhin gefällt es mir besonders gut, dass nicht wie bei einem einfachen USB Stick direkt auf den Klienten zugegriffen werden kann. Zunächst muss das U3 Launchpad aktiviert werden, da startet bei mir gleichzeitig die avast! Engine mit. Diese prüft auch direkt die HOST Dateien des Wirtsrechners auf möglichen Schädlingsbefall, erst dann starte ich das Mailprogramm.
In dieser Kausalität ist der Einsatz des Voyagers Programm für mich ab sofort auf dem U3 Stick das „non plus ultra“. Da macht es dann auch wieder ein wenig mehr Spaß unterwegs seine E-Mails an einem fremden Rechner zu bearbeiten und man ist sich gewiss, warum man 45,00 Euro für den besten E-Mailklienten investiert hat.
Externe Links:
The BAT! Voyager: http://www.ritlabs.com/de/products/voyager/
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Autor: Frank Richter
Copyright: Frank Richter – securITy-dome.eu
Erstellungsdatum: 12.12.06
Letzte Aktualisierung: 12.12.06