Erfahrungsbericht U3 USB Stick im Ausland

 

 

Mein Kollege „Braveheart“ hat mir freundlicherweise die Veröffentlichung seines U3 Erfahrungsberichtes in Italien genehmigt.

Vielen Dank , Braveheart, für diesen sehr interessanten und ausführlichen Bericht!

 

 

 
U3 – ein hochinteressantes Thema – wurde in der Praxis während meines Urlaubs in Italien verprobt.


Im lokalen und regionalen Umfeld meines Urlaubsortes habe ich – neben dem Internetzugang in meinem Hotel – einige Internetcafes aufgesucht um den U3 Standard auf seine Kompatibilität, die Einsatzmöglichkeiten im Ausland sowie überhaupt bestehender Probleme im Praxisbetrieb zu testen.

Folgende Applikationen - die auf einem Extremmemory 2GB Stick installiert sind –waren mit auf der Reise:

U3 Applikationen & Tools:

 


Vor Ort ergab sich in meinem Hotel folgende Lage:

Es stand ein Hot Spot für sämtliche Gäste zur Verfügung. Gleichzeitig konnte man sich kostenlos ein Laptop ausleihen. An der Rezeption sind Tickets für den Internetzugang zu erwerben. Die Kosten beliefen sich auf zwei EUR für eine Stunde, vier EUR für zwei Stunden und 10 EUR für 24 Stunden.

Funktionsweise des Hotspots (W-Lan):

Die Rezeption des Hotels erstellte ein kleines Ticket aus einem zufällig gewählten Username und einem Passwort mit acht Ziffern respektive Buchstaben, dieses musste innerhalb von 48 Stunden aktiviert werden bevor es verfallen war. Der Zugang erfolgte über eine separate D-Link Wireless Karte mit WAP Verschlüsselung in Verbindung mit dem Router des Hotels.

Die Hardware/Software des hoteleigenen PC:

Zur Verfügung gestellt wurde ein etwas älteres Laptop mit einem Intel Pentium III 700 MHz Prozessor mit 128 MB RAM und einer 8,5 GB Festplatte, leider war kein Akku vorhanden, so dass eine externe Stromquelle zwingend erforderlich war.

Auf dem Rechner war ein Windows XP Pro inkl. SP 2 inkl. der neuesten Updates in einer italienischsprachigen Version installiert. Die im OS bereitgestellte Firewall war aktiviert, als Virenschutzlösung war eine AVG Freewarevariante vorhanden. Weiterhin war eine Windows Office XP Software und ein Adobe Reader 6.0 installiert. Als Browser wurde standardmäßig der Internet Explorer eingesetzt.

Auf dem Laptop war lediglich eine Partition belegt (C:/) und jeder Nutzer im Hotel hat mit Administratorrechten diesen Rechner genutzt (das Passwort wurde bei der Aushändigung an der Rezeption mitgeliefert).

In der Historie dieses PC’s ließen sich eine fehlerhafte Deinstallation einer veralteten Symantec Norton Anti-Viren-Lösung feststellen.

Weiterhin waren zahlreiche „Verlaufspuren“ der vorherigen Nutzer sowohl auf dem Rechner als auch in tieferen Bereichen des OS vorhanden. Nach meiner Kenntnis lagen dort keine sicherheitsrelevanten Dinge für den PC, aber sicherlich für die User.

Internetcafes in Italien:

Ohne es vorwegzunehmen, lassen Sie die Finger davon!

Nach meinem zweiten Versuch habe ich es aufgegeben. Trotz recht passabler landestypischer Sprachkenntnisse war es nicht möglich, hier einen Vertrauen erweckenden Zugang mit dem USB U3 Stick zu ermöglichen. Im ersten Fall habe ich eine - zwar nett an zu sehende Dame angetroffen – die aber jedwede PC Kenntnisse vermissen liess angetroffen. Im zweiten Fall war es schon interessanter – der Inhaber war vor Ort. Leider war dieser unter keinen Umständen bereit – auch mit der Möglichkeit mir über die Schulter zu schauen und das Launchpad in italienischer Variante zu starten – das einstöpseln des Sticks zu erlauben.

Bedenklich finde ich dieses umso mehr, dass sich diese Internetcafes inmitten äußerst beliebter touristischer Ziele befunden haben. Ich möchte da nichts böses unterstellen, aber …..!!!???

FAZIT:

Der Einsatz des USB U3 Sticks im Hotel war eine gute und einigermaßen sichere Variante sich im Internet zu bewegen. Die auf dem Stick vorhanden Sicherheitslösungen haben sich bestens bewährt, es wurde kein schadhafter Code gefunden.

Alle Programme ließen sich in der Installationssprache (deutsch respektive englisch) bedienen, fehlende *.dll Sprachdateien z.B. bei der avast Anti-Viren-Lösung wurde über das Liveupdate nachgeladen.

Der Firefox Browser und das Thunderbird E-Mail Programm haben einwandfrei funktioniert. Beide Dateimanager liefen gleichfalls vollkommen fehlerfrei.

Open Office war auch auf dem ressourcenarmen Laptop mit einiger Zeitverzögerung perfekt bedienbar.

Für mich war es sehr angenehm, ohne Laptop in den Urlaub zu fahren (immer wieder die Frage wohin damit ohne die Gefahr des gestohlen Werdens).
 
U3 funktioniert unter den gegeben Gesichtspunkten einwandfrei!


Frank Richter

 

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