Servertechnik – Grundlagen





Ich möchte den Bereich „Servertechnik“ ab heute mit Berichten versorgen.

Aus diesem Grund möchte ich Sie mit den Grundlagen der Servertechnik vertraut machen.





Einführung:

Seit 1 bis 2 Jahren halten Serverlösungen auch im Heimnutzerbereich Einzug. Momentan sind dies primär Hardwarelösungen (wie z.B. Mediaserver usw.). Softwarelösungen haben diesen Markt unverständlicherweise noch nicht im Visier, was sich aber in Kürze ändern wird.

Was ist aber ein Server und worin liegen die praktischen Vorteile in einer solchen Technik?





Server – Begriffserklärung:

Der Begriff „Server“ kommt aus dem Englischen „to serve“ = bedienen.

Ein Server bedient also. Doch wen und mit was?



Wen:

Ein Server im technischen Sinne bedient immer einen Clienten mit Ressourcen. Dies nennt man Client-Server-Prinzip.

Auf dieses Prinzip stösst man überall im Netzwerk. Denn ohne Clients und Server wäre ein Netzwerk ohne Sinn.



Was:

Ein Server bedient einen Client mit Ressourcen. Dazu befindet sich ein Server permanent in einem „Wartemodus“. Er wartet auf Anfragen von Clienten. Deshalb ist ein Server immer verfügbar (manchmal sogar hochverfügbar).



Ressourcen:

Ressourcen, die ein Server zur Verfügung stellen kann sind sehr umfangreich. Als Beispiele seien genannt:

Sie sehen, Server bieten sehr umfangreiche Einsatzmöglichkeiten. Doch welche Vorteile sind dabei zu nennen?



Vorteile:





Unterscheidung Server und Serverdienste:

Auch ein Client kann Serverdienste zur Verfügung stellen. Dies sind z.B.:

Somit kann ein Client Serverdienste bieten, ist aber kein Server im eigentlichen Sinne!





Server-Hardware:

Die Ansprüche bezüglich der Hardware sind anders gelagert wie bei einem Client.

Während ein Client eher allgemeine Anforderungen erfüllen sollte, muss ein Server auf sein Arbeitsgebiet spezialisiert werden.



Natürlich kann man keine allgemeingültigen Aussagen treffen, trotzdem gibt es ein paar „Faustregeln“:





Server-Software:

Hier ist zu unterscheiden zwischen:



Betriebssystem:

Für einen Server wird auch ein spezielles Betriebssystem gefordert. Dieses ist spezialisiert auf die Anforderungen an einen Server. Serverbetriebssysteme bieten:

Vernachlässigt werden aber z.B. Multimedia-Anwendungen usw.



Anwendungen:

Ein Server bietet neben den eigentlichen Verwaltungswerkzeugen noch Anwendungen, die nach dem Client-Server-Prinzip arbeiten. Diese bestehen mindestens aus folgenden Komponenten:





Serversicherheit:

Ohne jetzt auf die Einzelheiten einzugehen, sollten Sie sich folgendes vor Augen führen!

Obwohl die Sicherheitsrisiken schon für einen Client sehr umfangreich sind, ist dieser netzwerktechnisch relativ einfach zu sichern!

Stellen Sie keine Serverdienste zur Verfügung, müssen alle eingehenden Verbindungsversuche blockiert werden.



Bei einem Server sieht dies sehr viel komplizierter aus, da er ja „bedienen“ soll und deshalb eingehender Verkehr benötigt wird. Somit muss man die Richtlinien sehr viel feiner differenzieren.

Man stellt also Ressourcen zur Verfügung und muss diese Ressourcen schützen.



In einem lokalen Netzwerk (LAN) ist dies eventuell noch überschaubar und durch Zugriffsberechtigungen auf Netzwerkbasis (IP-, MAC-Adresse) oder Benutzerbasis (NTFS-Berechtigungen, Benutzerverwaltung, Authentifizierung) zu realisieren.



In einem WAN (Wide Area Network) wie z.B. dem Internet ist dies nicht möglich. Ein Webserver soll von jedem Interessierten erreichbar sein. Hierbei ist es mitunter sehr schwierig zwischen legalen Anfragen und Angriffen zu unterscheiden.





Warnung:

Ein Server ist auf Grund seiner Funktionalität und seinem Sinn deshalb ein besonders kritischer Teil im Netzwerk!

Aus diesem Grund sollte man sich vor dem Aufbau intensiv mit Serverdiensten, -funktionen und der Sicherheit beschäftigen.

Um dies zu verdeutlichen, denken Sie an das Prinzip der „Zentralisierung“. Es werden Ressourcen auf einem Server zentralisiert, um Vorteile, die ich bereits genannt habe, zu erreichen. Eine Zentralisierung von Ressourcen ist aber wiederum ein sehr kritischer Punkt, wenn diese ausfallen, zerstört, beschädigt oder angegriffen werden.



Besonders kritisch sind:



Frank Richter

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